Projektskizze

Im April 2011 habe wir das Infrastrukturprojekt city-cable-car Ulm erstmalig als alternatives Verkehrskonzept zum Straßenbahnneubau in einem Schriftsatz bei der Stadt Ulm ins Gespräch gebracht. Daraufhin erhielten wir eine Einladung von der Stadtspitze und stellten das Projekt im August 2011 persönlich vor. Ein Stadtratsbeschluss zum Planfeststellungsverfahren der Straßenbahn im Sommer 2012 bedeutete jedoch das vorläufige Aus für das Seilbahnprojekt. Die Realisierung des Projekts könnte dennoch gelingen, wenn das Vorhaben als Pilotprojekt vom Land gefördert würde. Daher nochmals meine Bitte, Ihnen mein Konzept vorstellen zu dürfen.

 

Das Konzept
Das Konzept city-cable-car Ulm basiert auf drei Säulen:
1) Reduzierung des vorhandenen Busangebotes vom Hauptbahnhof zur Universität Süd.
2) Bau einer Hochleistungsseilbahn vom Bahnhof zur Wissenschaftsstadt.
3) Weitertransport und Verteilung der Fahrgäste mit Quartiersbussen, welche nachfragebetont eingesetzt werden und ohne festen Fahrplan verkehren (Ringverkehr).

Für die Quartiersbusse könnten umweltfreundliche Elektro-Hybridbusse eingesetzt werden. Hier stehen wir mit einem namhaften Hersteller von Omnibussen sowie mit einem großen international tätigen Ingenieurbüro, spezialisiert auf Batterietechnik und Batteriesteuerung für Elektromobilität, in Kontakt.


Die Vorteile
Die Seilbahn als Teil eines kombinierten Bus-Seilbahn-Shuttles vom Hauptbahnhof zum Oberen Eselsberg hat gegenüber der projektierten Straßenbahn folgende Vorteile:

- 3.000 Personen/h je Richtung, wichtig in den Stoßzeiten
- niedrige Betriebskosten kurze Bauzeit: 1,5 bis 2 Jahre von der Planung bis zur Realisierung
- Planung und Bau zum Festpreis
- Reduzierung der Investitionskosten um bis zu 100 Mio. € gegenüber der Straßenbahn
- Alleinstellungsmerkmal für die Stadt Ulm
- Touristische und vermarktungstechnische Nebeneffekte

Nachhaltigkeit
Gerade die Stadt Ulm als Innovationsregion und Wissenschaftsstandort, wäre prädestiniert ein derartig ökonomisch und  ökologisch nachhaltiges Transportmittel zum Science Park voranzutreiben.

Weltweit gibt es bereits zahlreiche Seilbahnen die als ÖPNV-Medium eingesetzt werden. Ulm, und damit auch Baden-Württemberg, könnte im europäischen Raum mit einer solchen beschriebenen Konzeption völlig neue Wege im ÖPNV gehen und eine Vorreiterrolle einnehmen.

Der touristischen Nebeneffekt und das Alleinstellungsmerkmal könnten zusätzliche Pluspunkte sein. Besucher könnten die Attraktion nutzen um den Kunstpfad oder den Botanischen Garten zu besichtigen. Aber auch einfaches Spazierengehen wird durch eine Schwebefahrt mit einem fantastischen Ausblick am Tag wie in der Nacht zum Highlight. Am Wochenende könnten die Parkhäuser auf dem Eselsberg verstärkt als P&R ve



Fahrgeschwindigkeit 7 m/s (25,2 km/h)
Fahrzeit ca. 10 min
Fahrzeugtakt 42 sec
Fahrzeuganzahl ca. 30 Stk.
Fahrzeuggröße 35 Pers.
Förderleistung pro Stunde und Richtung 3.000 P/h/d
Fahrstrecke ca. 3.300 m
Höhenunterschied ca. 140 m
grobe Schätzkosten EUR 35 - 40 Mio.