Bauzeit: Das hier skizzierte Seilbahnsystem kann in 1,5 - 2 Jahren betriebsbereit gebaut werden.

Bauablauf: Die Seilbahn kann gleichzeitig an allen Stützen und Stationen gebaut werden. Verkehrsbehinderungen und Störung der Anwohner können weitestgehend ausgeschlossen werden.

Flächenverbrauch: Die Seilbahn braucht nur punktuell Platz für Stützen und Stationen, die Nutzungen der Grundstücke unter der Seilbahn können beibehalten werden. Es sind keine teuren Brückenkonstruktionen oder große Erdbewegungen notwendig.

Takt, Wartezeit, Umsteigekomfort:
Der Fahrgast benötigt keinen Fahrplan, da mindestens ein Fahrzeug in der Station ständig verfügbar ist. Dadurch ist der Umsteigevorgang von anderen öffentlichen Verkehrsmitteln entspannt und komfortabel.

Fahrzeit: Die Seilbahn verbindet auf dieser Relation die Haupt Quell- und Zielgebiete, den Hauptbahnhof und den Eselsberg, auf schnellstem Wege ohne zeitraubende Zwischenstopps. Die Anwohner des Mähringer Weges profitieren durch ein angepasstes Busangebot, welches auch während der Stoßzeiten nicht chronisch überfüllt ist.

Förderleistung, Personalbedarf: Die Seilbahn ist auf eine Förderleistung von 3.000 Personen pro Stunde und Richtung ausgelegt. Das sind 6.000 Personen pro Stunde die mit 6 Mitarbeitern Betriebspersonal befördert werden. Alternativ müssten für die gleiche Förderleistung 60 vollbesetzte Busse oder 30 Straßenbahnen pro Stunde in beiden Richtungen verkehren.

Energieeffizienz: Diese Seilbahn operiert nach dem Paternoster-Prinzip, wonach der Energieaufwand für die bergwärts fahrenden Kabinen durch die talwärts fahrenden Kabinen neutralisiert wird. Bremsenergie, wie bei talwärts fahrenden Bussen, geht nicht verloren. Für den Betreib muss lediglich Energie zur Überwindung der Systemreibung und negativ asymmetrischer Nutzlasten aufgewendet werden.

Kosten: Investitions-, Personal- und Energiekosten sind auf dieser Relation deutlich geringer als bei einer alternativen Erschließung mittels konventionellem ÖPNV-System.